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26. Juli 20267 Min. Lesezeit

ATAS Trading-Bots für Prop-Firm-Challenges: Was vorher zu prüfen ist

Futures-Prop-Firm-Challenges belohnen vor allem eines: die konsequente Ausführung eines Regelwerks, unter echtem Zeitdruck, ohne Ausnahmen. Genau dafür sind automatisierte Strategien gemacht - kein Wunder, dass die Frage "Kann ich meine Challenge auf ATAS einfach automatisieren?" ständig aufkommt. Die ehrliche Antwort: oft ja, aber erst, wenn vorher ein paar Dinge geklärt sind.

Was ein Bot in einer Challenge tatsächlich beheben kann

  • Zu späte oder zögerliche Einstiege, weil ein Signal unter Zeitdruck nochmal hinterfragt wurde
  • Emotional verschobene Stops oder Ziele mitten im Trade, statt dem ursprünglichen Plan zu folgen
  • Verpasste Setups durch begrenzte Bildschirmzeit oder Zeitzonen-Unterschiede
  • Positionsgrößen, die von Trade zu Trade uneinheitlich ausfallen

Was ein Bot nicht beheben kann

Automatisierung führt ein Regelwerk exakt so aus, wie es definiert ist - sie schafft keinen Vorteil, der vorher nicht da war, und garantiert kein Bestehen der Evaluierung. Ein sauber programmierter Bot, der eine Strategie ohne echten statistischen Vorteil handelt, verliert einfach planmäßig statt zufällig. Backtests und Demo-Ergebnisse zeigen, wie sich die Logik in der Vergangenheit verhalten hätte - nicht, wie sie sich beim konkreten Challenge-Versuch verhalten wird.

Drei Dinge vor der Automatisierung einer Challenge prüfen

  • Die aktuellen Regeln der eigenen Prop Firm zu automatisiertem Handel. Die meisten großen Futures-Prop-Firms erlauben das, aber die Details unterscheiden sich und ändern sich mit der Zeit - manche schränken Copy-Trading oder das Folgen fremder Signale ein, und meist muss die Strategie grundsätzlich auch manuell ausführbar sein. Das muss direkt im Regelwerk der eigenen Firma nachgelesen werden - das kann kein Entwickler stellvertretend prüfen
  • Ob die eigene ATAS-Anbindung für die konkrete Challenge eine individuelle Strategie überhaupt zulässt. Manche Firmen stellen eine eigene ATAS-Anbindung oder eine eingeschränkte Lizenzstufe bereit - ob diese individuelle Indikatoren und automatisierte Strategien erlaubt, muss vor Entwicklungsbeginn geklärt sein, nicht danach
  • Ob die Verlustlimits (Daily Loss, Max Drawdown) der Challenge direkt in der Bot-Logik verankert sind - statt nur manuell nebenbei beachtet zu werden

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Was ein challenge-tauglicher Bot zusätzlich zu Einstieg und Ausstieg braucht

  • Ein hartes Daily-Loss- und Max-Drawdown-Limit direkt in der Logik, statt sich auf manuelle Disziplin zu verlassen
  • Berücksichtigung etwaiger Konsistenz-Regeln der Firma (z. B. dass kein einzelner Tag mehr als ein bestimmter Anteil des Gesamtgewinns ausmachen darf)
  • Handelszeiten- oder Nachrichtenfilter, abgestimmt auf die eigenen Zeitfenster-Regeln der Firma, falls vorhanden
  • Vollständige Protokollierung jeder Entscheidung - für die Prüfung durch die Firma und die eigene Nachvollziehbarkeit

Die grundsätzlichen Grenzen automatisierter Strategien stehen ausführlicher in unserem Risiko- und Haftungshinweis.

Wer einen Bot in einer Prop-Firm-Challenge einsetzt, bleibt vollständig selbst dafür verantwortlich, die Regeln der eigenen Firma, die Lizenz- und Datenanforderungen sowie die Entscheidung zur Teilnahme an der Evaluierung zu prüfen. SITA Capital liefert das technische Werkzeug samt Dokumentation - die Einhaltung des jeweiligen Firmen-Regelwerks und die Handelsentscheidung selbst liegen beim Trader.

Häufige Fragen

Erlauben Prop Firms automatisierte Trading-Bots auf ATAS?

Die meisten großen Futures-Prop-Firms erlauben automatisierten Handel, aber die Regeln unterscheiden sich je nach Firma und ändern sich mit der Zeit. Das muss immer direkt im aktuellen Regelwerk der eigenen Firma geprüft werden - das kann kein Entwickler stellvertretend bestätigen.

Kann ein Bot das Bestehen einer Challenge garantieren?

Nein. Kein Bot und keine Software kann Gewinne oder das Bestehen einer Evaluierung garantieren. Automatisierung nimmt die Uneinheitlichkeit aus der Ausführung - sie schafft keinen Vorteil, der vorher nicht da war, und nimmt kein Marktrisiko weg.

Muss der Bot die konkreten Drawdown-Regeln der Challenge kennen?

Ja, idealerweise sind die Daily-Loss- und Max-Drawdown-Grenzen als harte Abschaltung in der Logik verankert, statt nur manuell befolgt zu werden. Das wird zusammen mit dem restlichen Regelwerk zu Beginn eines Projekts festgelegt.

Welche ATAS-Lizenz brauche ich für einen individuellen Bot auf der Challenge einer Prop Firm?

Das hängt von der jeweiligen Firma und ihrer ATAS-Anbindung ab - manche stellen einen eigenen Zugang oder eine eingeschränkte Lizenzstufe bereit, andere erwarten eine eigene Lizenz. Was die ATAS-Anbindung der eigenen Firma genau umfasst und ob individuelle Strategien erlaubt sind, sollte direkt bei der Firma geklärt werden, bevor eine Entwicklung beauftragt wird.

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